
Die Welt ist erfüllt von Kriegsgeschrei und Blutdurst. Menschen verlangen nach Streit und Gewalt. Doch Gottes Kinder sind gerufen, anders zu sein: Wer das Schwert sucht, ruft den Fluch über sich. Der Herr segnet nicht die Hand, die nach Waffen greift.

Unsere Zeit ist zerrissen von Hass und Spaltung. Bruder steht gegen Bruder, und die Liebe ist erkaltet. Doch Christus ruft uns, nicht dem Strom der Finsternis zu folgen, sondern als Friedensstifter zu leben. Wer im Licht wandelt, soll Frieden säen, wo Zwietracht herrscht.

Viele fürchten sich vor Christus, dem Richter, doch übersehen dabei seine unendliche Sanftmut. Die wahre Gefahr liegt nicht im Herrn, der uns liebt, sondern in der Sünde, die unsere Seele tötet und uns von Gott trennt. Lasst uns recht unterscheiden lernen! Es ist eine sonderbare Verkehrung des menschlichen Herzens, dass wir uns oft vor dem…

Wer die Passion unseres Herrn betrachtet, dem öffnet sich das Geheimnis göttlicher Liebe. In den Wundmalen Christi erkennen wir nicht nur das Ausmaß menschlicher Sünde, sondern auch die unermessliche Barmherzigkeit Gottes, die uns zur Umkehr ruft.